DC_Tastatur

Inline-ElementeAuf dieses Feature haben einige Online-Redakteure schon ungeduldig gewartet: Ab DC-X Version 1.31 können Elemente wie Bilder, Videos und Tweets direkt in den Fließtext eines Artikels eingebaut werden. Im Story Editor gibt es dafür einen neuen Menüpunkt, über den man die entsprechenden Dokumente auswählen bzw. externe Links hinzufügen und Parameter wie Größe, Ausrichtung und CSS-Klasse festlegen kann.

Der Redakteur bestimmt, welches Bild, Video oder Tweet an welcher Stelle erscheint und kann die Elemente auf diese Art in den Schreibfluss integrieren. Als erster Kunde setzt die Schweizer Zeitung Le Temps (Ringier Mediengruppe) die Inline-Elemente auf ihrer neuen Website ein.


Auswahl_ort

Durch die Anbindung an den Open Source Kartendienst OpenStreetMap geht DC-X 1.31 einen Schritt weiter in Richtung automatisierte Georeferenzierung. Im Story Editor gibt es nun neben ‚Autor‘, ‚Titel‘, ‚Überschrift‘ etc. ein weiteres Feld mit dem Namen ‚Ort‘. Tippt der Redakteur dort etwas ein, bekommt er eine Dropdown-Liste mit Vorschlägen aus OpenStreetMap angeboten. Tippt er etwa „Hamburg“ ein, werden ihm 10 Städte dieses Namens vorgeschlagen, darunter „Hamburg, Deutschland“.

Er muss nun nur noch den gewünschten Ort anklicken und kann sich das manuelle Ausfüllen der Metadaten-Felder „Stadt“, „Land“, „Provinz/Staat“ etc. sparen, da DC-X diese Daten automatisch von OpenStreetMap bezieht. Dadurch wird die eindeutige Zuordnung von Orten ermöglicht und verwirrende Dopplungen im System infolge von fehlerhaften Schreibweisen werden vermieden. Grundsätzlich unterstützt OpenStreetMap die Verwendung individualisierter Karten, sodass die Nutzung des Services auf das jeweilige Berichterstattungsgebiet angepasst werden kann und dann beispielsweise nur Orte aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern vorgeschlagen werden.


Desktop-Benachrichtigung

Eine weitere Neuerung ist die sogenannte Desktop-Benachrichtigung. Aktiviert man diese Funktion, wird man jederzeit über neue Ergebnisse einer gespeicherten Suche informiert, auch wenn man gerade nicht in der DC-X-Oberfläche arbeitet. Es erscheint dann – zusätzlich zum Hinweis im DC-X – eine entsprechende Benachrichtigung auf dem Desktop.