Ole Olsen im Interview mit Netzwirtschaft.net, dem Fachmagazin für Digitalschaffende.

2015-09-03 Ole_Olsen_netzwirtschaft


Wer ist Ole Olsen? Bitte stell Dich doch mal kurz vor.

Eigentlich wollte ich Popstar werden. Sicherheitshalber habe ich aber parallel BWL studiert und durch einen Studentenjob bei der MOPO und beim NDR bin ich zum Journalismus geraten. Heute habe ich selber einen Verlag, der aber mehr zu einem Softwareunternehmen mutiert ist. Ich habe 3 Kinder, lebe getrennt und arbeite immer noch an meinem ersten Evergreen.

Damit wir Dich nicht nur aus beruflichem Blickwinkel kennenlernen , verrate uns doch auch einen kleinen Spleen von Dir.

Ich repariere gerne alles Mögliche, dabei führe ich intensive Selbstgespräche und freue mich, wenn man das Ergebnis sehen, hören und fühlen kann.

Elevator Pitch! Was macht Eure Firma? Und vor allem: was macht ihr am besten, wo liegt Eure Superpower?

Wir hatten Anfang der 90er die simple Idee, Informationen digital zu verbreiten. Über Telefonleitungen und in Lichtgeschwindigkeit. Dafür braucht man digitalen Content und muss auch wissen, welchen Content man benutzen darf – und finden muss man ihn auch. Also haben wir eine Art Suchmaschine gebaut und den besonderen Anforderungen der Journalisten angepasst. Das hat weltweit eingeschlagen und hätten wir nicht den Filialeiter der Commerzbank Hamburg-Grindelhof als Finanzpartner gehabt – wer weiß, wo unsere Reise hingegangen wäre. Google wurde übrigens 7 Jahre danach gegründet. Damals hat kaum jemand verstanden, wofür das gut sein soll und man hielt uns für durchgeknallt. Momentan finden es alle ganz toll und logisch.

Unsere Superpower liegt in der Kreativität und dem Mut, weiter zu denken. Es macht uns Spaß zu träumen, zu basteln und neue Dinge anzutesten. Häufig sind wir viel zu früh dran mit unseren Ideen. Das zahlt sich nicht immer aus aber Ruhm und Ehre kommen vor Reichtum.

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